WARUM
brauchen Deutschland und Europa ein Zukunftszentrum für Europäische Transformation und Deutsche Einheit

Die von der Bundesregierung initiierte Kommission zum Stand der Deutschen Einheit 30 Jahre nach dem Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland hat mit dem „Zukunftszentrum für Europäische Transformation und Deutsche Einheit“ einen ganz neuen und konstruktiven Weg initiiert, die Erfahrungen mit Einheit und Transformation zu erforschen, um daraus zu lernen, aber vor allem auch unsere Demokratie und Freiheit in Deutschland und Europa zu stärken.

Das Zukunftszentrum soll Umbruch- und Veränderungsprozesse sicht- und erlebbar machen, Aspekte aus Wissenschaft und Kultur und den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern unter einem Dach vereinen. Gemeinsam sollen Bildung, Kommunikation und Wertschätzung für die Lebens- und Transformationsleistungen der Menschen gefördert werden und Ideen entwickelt werden, wie eine demokratische, europäische Zukunft abseits jeglicher autoritärer und nationalistischer Tendenzen gemeinsam gestaltet werden kann.

Mit dem Zentrum und insbesondere mit der Bürgerbeteiligung soll die in Teilen der Bevölkerung vorhandene „kritisch-pessimistische Haltung zur parlamentarischen Demokratie und zur sozialen Marktwirtschaft“ geändert werden.

Entstehen soll mit dem Zukunftszentrum ein Wissenschafts-, Kreativ-, Dialog- und Kulturort neuen Typs. Kennzeichnend und einzigartig ist die enge Verknüpfung von Bereichen, die bisher eher nebeneinanderstehen: Forschung, Kultur und Bürgerschaft. Die Digitalisierung vieler Lebensbereiche zeigt uns gerade, wie bisherige Trennungen überwunden und Gemeinsamkeiten mit neuen gesellschaftlichen Vorteilen erzielt werden können.

WAS
sind die inhaltlichen Schwerpunkte des Zukunftszentrums für Europäische Transformation und Deutsche Einheit

Das Alleinstellungsmerkmal des Zukunftszentrums besteht also darin, Wissenschaft und Wissenschaftskommunikation sowie die kritische Selbstverständigung von Bürgerinnen und Bürgern zu allen Dimensionen gesellschaftlicher Transformationen zu bündeln: Forschung, Begegnung, Kultur – verschränkt und vernetzt unter einem Dach.

Das Zentrum sieht sich als kreativer Ort der Begegnung, des Wissens und des Austausches und soll sich unter großer Bürgerbeteiligung mit den Veränderungen in den letzten 30 Jahren in Deutschland befassen, aber es wird auch ein „Brückenschlag in die Zukunft“ sein.

Für das Zukunftszentrum sind geplant:

• ein wissenschaftliches Institut zur übergreifenden Erforschung insbesondere ostdeutscher und europäischer Transformationserfahrungen und -entwicklungen,
• ein Begegnungszentrum als Ort des Dialogs und des Austausches zwischen Bürger*innen aus allen Teilen Deutschlands und Europas,
• ein innovatives Museums- und Ausstellungszentrum als Ort der künstlerischen Auseinandersetzung mit den Themen Einheit und Transformation.

WER
finanziert, baut und betreibt das Zukunftszentrum für Europäische Transformation und Deutsche Einheit

Zunächst wird es eine offizielle Ausschreibung geben, die von der unabhängigen Kommission um den ehemaligen brandenburgischen Ministerpräsidenten, Matthias Platzeck, und den Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, Carsten Schneider, entwickelt wird.

Die Bundesregierung wird alle organisatorischen, konzeptionellen und finanziellen Fragen prüfen und auf Basis eines Gesamtkonzept dem Deutschen Bundestag zur Entscheidung vorlegen.

Hintergrund ist die Arbeit der überparteilichen Kommission »30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit«. Diese hatte ein »Zukunftszentrum für Europäische Transformation und Deutsche Einheit« vorgeschlagen. Verwiesen wurde dabei auch auf die Leistungen und umfangreichen Transformationserfahrungen der Menschen in den neuen Bundesländern. Es gelte, diese Leistungen und Erfahrungen nutzbar zu machen für die Zukunft des gesamten Landes und Europas. Die Kommission hatte außerdem angeregt, den Tag der größten Montagsdemonstration in Leipzig am 9. Oktober künftig als „Tag der Demokratie“ zu feiern und den Tag des Mauerfalls am 9. November als neuen Nationalen Gedenktag zu etablieren.

WANN
und wie wird entschieden, welche Bewerberstadt Standort des Zukunftszentrums für Europäische Transformation und Deutsche Einheit wird.

Der Idee des Zukunftszentrums liegt die Vorstellung eines Wissens-, Dialog-, Galerie- und Kreativ-Quartiers zu Grunde. Gedacht ist an ein offenes, einladendes Zentrum, das seine Besucherinnen mitnimmt auf eine Reise zu markanten Punkten der Geschichte, von der Friedlichen Revolution zur Freiheit über die Deutsche Einheit zum wirtschaftlichen Aufstieg, sich aber gleichzeitig der Erinnerung an Zwänge, Entbehrungen und Enttäuschungen stellt und BesucherInnen mit Fragen
zur Gegenwart und Zukunft konfrontiert.

Es geht also um das beste Konzept, welches Bewerberstädte gemeinsam mit ihren Partner*innen aus Wissenschaft im Rahmen der Ausschreibung entwickeln. Darüber hinaus geht es natürlich auch darum, die bereits definierten Grundkriterien für Bewerberstädte zu erfüllen.

Mit einer Entscheidung kann bis Ende 2022 gerechnet werden.

WAS
bringt es den Eisenacher*innen, wenn die Stadt als Standort des Zukunftszentrums für Europäische Transformation und Deutsche Einheit ausgewählt wird?

WIE
kann Eisenach als Standort des Zukunftszentrums für Europäische Transformation und Deutsche Einheit von diesem ganz konkret profitieren.

Der Standort für das künftige Zentrum soll im Rahmen eines Wettbewerbs unter interessierten, ostdeutschen Städten bis Ende 2022 ausgesucht werden. Im Anschluss daran soll – in Kenntnis des städtischen Raumes und architektonischen Kontextes – ein internationaler Architekturwettbewerb durchgeführt werden. Errichtet werden soll das Zentrum bis zum Jahr 2027.

Eisenach erfüllt als ehemalige Grenzstadt und Ort umfassender Transformation in besonderer Weise alle Kriterien der Jury und kann mit seiner zentralen und exzellent erreichbaren Lage mitten in Deutschland und Europa punkten. Die Stadt verfügt über exzellent geeignete Flächen in Top-Innenstadtlage und kann somit sicherstellen, dass das Zentrum direkt im Stadtzentrum nur wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof erstklassig für alle Besucher*innen erreichbar sein wird.

Die Stadt hat als Automobilbaustandort tiefgreifende positive wie negative Erfahrungen mit Transformationsprozessen gemacht. Deshalb ist es nur folgerichtig, dass alle Flächen, die für das Zentrum bereitgestellt werden, im Ergebnis von Transformationsprozessen entstanden sind. Hier, in der Wartburgstadt Eisenach kann Transformation an authentischen Schauplätzen erforscht werden.

Jede Bewerberstadt würde vom Zukunftszentrum profitieren. 200 neue Arbeitsplätze und ein Investitionsvolumen von 200 Mio. EUR. Würden auch in Eisenach einen einzigartigen Entwicklungs- und Wachstumsimpuls auslösen.

Zukunftszentrum
Zukunftszentrum
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Zukunftszentrum
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WO
in Eisenach wären geeignete Standorte für das Zukunftszentrum für Europäische Transformation und Deutsche Einheit?

Eisenach bietet an mehreren Innenstadtlagen attraktive Flächen für das Zukunftszentrum. Sie alle sind in nur wenigen Gehminuten vom Hauptbahnhof (ICE-Haltepunkt) und ebenfalls in kurzer Distanz zu den Autobahnanschlussstellen der Stadt erreichbar.

WIE
Du die Bewerbung Eisenachs aktiv unterstützen kannst.


Zukunftszentrum

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